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Eine Vision für Dimil

im Tapting Tal in Nepal

Initiiert und mitfinanziert durch
CLAUIDA & MICHAEL LADWIG

(mehr Information durch Klicken auf den Namen)

mit freundlicher Unterstützung von

Aktivferien, Seuzach, der Gemeinde Ennetbaden, Elektro Flueckiger & Frei, Ehrendingen, Giuliani - Die saubere Art zu Malen, Wettingen, Weingut Wetzel, Würenlos, Weingut Juerg Wetzel, Ennetbaden, Rotary Club Glarus, Nuklearmedizin des Kantonspitals Baden, sowie vielen Personen aus unserer Verwandschaft und unserem  Freundeskreis

 

Dimil Gemeinschaftshaus am 27. September 2021 feierlich eingeweiht!

 

Wo liegt Dimil?

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Auf einen Blick

Nepal mit seinen 28.8 Millionen Einwohnern ist zwar reich an Natur, aber eines der ärmsten Länder der Welt (gemäss Schätzung des Int. Monetary Fund für Oktober 2020: Platz 156 von 185 Ländern bzgl. Bruttoinlandsprodukt mit 1'116 USD pro Kopf – Schweiz auf Platz 2 mit 81'867 USD pro Kopf). In Nepal trafen wir im Oktober 2018 auf einer Trekking Tour im Sagarmatha Nationalpark (Mt. Everest) Mingmar Sherpa und Tenji Sherpa. Tenji Sherpa lebt in Dimil, einem Dorf mit heute 32 bewohnten Häusern am Ende eines Hochtals im Osten Nepals südlich des Nationalparks auf fast 2'800 m Höhe. Dieses entlegene Dorf des Volks der Sherpa wollen wir mit unserem Projekt in den Jahren 2019-2022 zu einer besseren Lebensgrundlage verhelfen. Denn in diesem von Korruption verseuchten Land erreicht nahezu keine staatliche Hilfe dieses entlegene Dorf.

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Eine Vision für Dimil (Update vom 6. November 2021)

Mehr über Dimil, die dortigen Lebensbedingungen und die Vision für Dimil in der PDF-Datei, die hier heruntergeladen werden kann.

 

Was wir wollen - unsere Projekte

Mit unseren Initiativen erreichen wir Dimil direkt. 100% der Spenden werden für die Projekte eingesetzt. Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe geben, wir zeigen den Einwohnern von Dimil vor Ort mit Experten ihres Fachs, wie sie ihren Lebensstandard verbessern können, kaufen Werkzeuge und Material ein und demonstrieren den Einsatz und/oder begleiten die Massnahmen. Wir arbeiten an vielen spannenden Projekten, um das Leben dort zu verbessern und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen.


Und wir haben Erfolge zu verzeichnen:

- 2019 konnten alle Häuser von Dimil nachhaltig an Frischwasser angeschlossen werden.

- 2020 wurden die gesundheitsschädlichen, offenen Feuer in den Küchen durch Gaskocher und holzgefeuerte Stahlöfen ersetzt.

- 2021 wurde ein Gemeinschaftshaus mit Duschen und einem Waschraum mit Waschmaschine erstellt.

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Projekte für 2022

Unser letztes Projekt für Dimil ist die Schaffung einer nachhaltigen und vom Tourismus unabhängigen Einnahmequelle für die Bewohner von Dimil. Nach Gesprächen vor Ort bei unseren Besuchen 2019, 2020 und 2021 erscheint uns der Bau einer Holzwerkstatt die beste Lösung zu sein, da in Dimil bereits 5 "Schreiner" leben. Bis zu unserem nächsten Besuch in Dimil im April 2022 werden wir diesen Plan nun mit Dimil iterieren, der auch die Ausbildung von Jugendlichen in diesem Handwerk beinhalten muss.

2022 soll Dimil an das nepalesische Stromnetz angeschlossen werden. Die elektrischen Hausinstallationen, müssen dazu ertüchtigt werden. Wir wollen ausbilden, wie im Haus mit Strom umgegangen werden soll.

In Zusammenarbeit mit NAG, einem Heim für Strassenkinder in Kathmandu, wollen wir die Lehrer der Primary School in Dimil ausbilden und Fernunterriicht einführen. Hierfür sind das Internet zu ertüchtiigen und ein Smart TV, ein Laptop und ein Drucker zu kaufen und in der Schule zu installieren.

Für die Holzwerkstatt und die elektr. Hausinstallation werden  Expertinnen/Experten gesucht. Details HIER

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Wegsanierung von Lumsa nach Dimil (2021/2022)

Seit 2020 diskutieren wir mit der lokalen Regierung, wie man den Weg von Tapting nach Dimil ganzjährig passierbar machen kann und wie ein solches Vorhaben zu finanzieren ist. Denn wenn wir als letztes Projekt 2022 in Dimil eine Holzwerkstatt bauen wollen muss zunächst der Weg nach Dimil saniert werden, um die Produkte der Werkstatt ganzjährig auf dem Markt verkaufen zu können. Bei diesen Diskussionen ist auch die Schweizer Botschaft in Kathmandu involviert, deren Ingenieure wertvolle Unterstützung bei den Iterationen  leisten.

Im September 2021 erzielten erzielten wir Einigkeit, dass der Bau der 13 m langen Brücke über den Dimil Fluss Priorität Nummer 1 hat und wir den Bau noch vor Wintereinbruch im November 2021 beginnen sollten. Zur Zeit iterieren wir Design und Kosten dieser Brücke mit der lokalen Regierung und der Schweizer Botschaft.

Für die Wegsanierung suchen wir Expertinen/Experten für Wege- und Brückenbau im Gebirge. Details HIER

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Dimil Gemeinschaftshaus (2020/2021)

In Dimil gab es keine Möglichkeit, warm zu duschen oder die Kleidung in einer Waschmaschine zu waschen. Nachdem wir im Nachbardorf Lumsa gesehen hatten, welche Steigerung der Lebensqualität mit einem Gemeinschaftshaus, das solche Möglichkeiten bietet, erreicht werden kann, haben wir zusammen mit der Bevölkerung beschlossen, ein "Dimil Gemeinschaftshaus" zu bauen. Im August 2020 waren alle Details iteriert und so konnte noch im Herbst 2020 mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen werden, was der Bevölkerung im Pandemiejahr durch den ausbleibenden Tourismus wenigstens ein wenig Arbeit und Lohn gab.

Im Frühjahr wurde der Bau durch die Bevölkerung Dimils erstellt und war Ende Juli, dem Beginn der Monsunzeit, fertig gestellt. Am 27. September 2021 wurde das Gemeinschaftshaus feierlich eingeweiht.


Details können dem unten herunterladbaren Dokument entnommen werden.

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Rauchfreie und beheizte Häuser (2020)

Die meisten Häuser in Dimil haben einen zentralen Raum, in dem man über offenem Feuer kocht, in dem man auch isst und sich aufhält, sowie bei kalter Witterung schläft.  Der Rauch des offenen Feuers gelangt mehr oder weniger über eine Öffnung im Dach ins Freie.

Wir haben viel mit der Bevölkerung diskutiert, wie diese gesundheitsschädliche Siuation geändert werden kann. Einig waren wir uns, dass eine nachhaltige und bezahlbare Lösung gefunden werden muss, die auch das rauchfreie Heizen eines Raums je Haus ermöglicht.


So haben wir für alle 32 Häuser  Gaskocher mit 2 Flammen gekauft. In Kathmandu haben wir eine Firma gefunden, die uns Stahlöfen für  Holzfeuerung hergestellt hat. Die Abnahme der Öfen, Transport nach Dimil und die Montage vor Ort inklusive Abzugskamin hat die Bevökerung von Dimil durchgeführt.


Details können dem unten herunterladbaren Dokument entnommen werden.

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Erneuerung der Wasserversorgung (2019)

Ziel des Projekts war es, die veraltete  und unvollständige Wasserversorgung durch eine neue, nachhaltige Versorgung aller 32 Häuser und der Schule von Dimil zu ersetzen. Dazu wurde eine neue Wasserfassung in einem Bach, der das ganze Jahr über von den Hängen des 4'065 m hohen Pikey Peak herunterströmt, gebaut. Jetzt hat jedes Haus einen Wasserhahn im Haus und eine Zapfsäule draussen mit Trog davor.

Das Projekt wurde im März 2019 vor Ort im Detail festgelegt und bei unserem Besuch im Januar 2020 haben wir den erfolgreichen Abschluss begutachten können. Die Bewohner von Dimil, die alle Rohre und Speichertanks inklusive Filter von Hand verlegt und gebaut haben, haben uns gezeigt, dass sie in der Lage sind, solche Projekte nach gemeinsamen Planungen selbständig in die Tat  umsetzen können. Das Material, der Transport des Materials von Kathmandu nach Dimil und Arbeitslohn wurde zu zwei Drittel durch uns finanziert, der Rest kam aus Spenden aus unserem Netzwerk.

Dieses erfolgreiche Projekt in 2019 war und ist für uns Ansporn, in diesem Sinne 2020 weiter zu machen. Details können der nachfolgend herunterladbaren Dokumention entnommen werden. Dort sind auch die weiteren, kleineren Projekte aus 2019 beschrieben.

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Abrechnung 2019-2020 und Budget 2021-2022

Für die Projekte 2019, insbesondere das Wasserprojekt, für eine Reise nach Dimil, sowie diverse Lieferungen von Schuhen und Hygieneartikel wie Zahnbürsten und Zahnpasta speziell auch für die Kinder, haben wir total SFr. 17'823.43 ausgegeben. Davon sind SFr. 5'156.25 Spenden Dritter gewesen.


Für die Projekte 2020, insbesondere das Projekt "Rauchfreie und beheizte Häuser", eine Reise nach Dimil, sowie Herstellung der (Richtfunk-) Internetverbindung nach Dimil haben wir total SFr. 30'339.65 ausgegeben. Diese Summe beinhaltet auch eine Anzahlung von SFr. 3'820.62 für das 2021-Projekt "Dimil Gemeinschaftshaus" (Vorbereitung der Steine und des Holzes). Davon sind SFr. 19'922.22 Spenden Dritter gewesen.

Wir danken auch im Namen der Bevölkerung von Dimil allen Spendern sehr herzlich für die grosszügigen Beiträge.

Das Budget für die Projekte in 2021 beträgt SFr. 40'000 und das Budget für die Projekte in 2022 SFr. 42'000. Wie in 2019 und 2020 werden wir jedes Jahr mindestens SFr. 10'000 selbst zur Deckung beisteuern. Ohne die Unterstützung von Privatpersonen, Firmen, Service-Clubs und/oder Gemeinden kann der Plan jedoch nicht umgesetzt werden.


Wenn Sie spenden wollen, finden Sie die Details auf der Seite "Spenden" (siehe Menüleiste oben links). Die Seite "FAQ" enthält Antworten auf Fragen, die Sie vielleicht noch haben. Andernfalls kontaktieren sie uns bitte - siehe Seite "Impressum".

 
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"Wenn jeder dem anderen helfen wollte,

wäre allen geholfen."


Marie Freifrau Ebner von Eschenbach,
österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin (1830 - 1916)

 
 

Reise nach Dimil im Januar 2020

Am 2. Januar 2020 brachen wir mit Oman Air via Muskat nach Nepal auf, um von Kathmandu aus mit dem Jeep in 2 Tagen Dimil zu erreichen. Die letzten etwa 5 km mussten wir zu Fuss gehen. Wir waren dankbar, dass uns Walter Bernegger,  ehemaliger Besitzer einer Elektro-Installationsfirma, und seine Frau Annamarie, sowie Anton Flohr, gerade fertig ausgebildeter Schreiner, als Experten begleiteten, um den Entscheid über die 2020 Projekte zu finalisieren (Details über die Experten hier).


Nachfolgend einige Eindrücke unserer Reise.

 

Ankunft in Kathmandu

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Ostwärts mit dem Jeep durch das Tal des Dudhkosi

Auf dem Weg nach Dimil kommen wir auf 3'000 m in Schnee.

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Diesen Bach schafft unser Jeep noch, aber in Lumsa (2'403 m) ist circa 5 km vor Dimil Schluss und wir müssen eine Zwischenübernachtung einlegen.

Gefrühstückt wird in der Küche, dem einzigen warmen Ort im Haus.

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Die letzten circa 4 km von Lumsa (2'403 m) nach Dimil (2'736 m) gehen nur zu Fuss, da der Fahrweg durch Gebirgsbäche an einigen Stellen unpassierbar geworden ist.

Am Eingang von Dimil werden wir mit allen Ehren begrüsst und erhalten den Segen der Götter

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Die ganze Bevölkerung von Dimil feiert unsere Ankunft.

Projektbesprechung mit dem Dorf-Kommitee

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Aufbruch zur Besichtigung des Fahrwegs von Dimil hinunter nach Lumsa (Projekt für 2021)

Hier ist für ein Fahrzeug kein Durchkommen mehr und es muss eine Brücke gebaut werden.

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Wir treffen den Bürgermeister der Region, Herrn Namgyal Jangbu Sherpa, damit das Projekt Priorität bekommt. Wir sichern Unterstützung zu und vereinbaren den Austausch von Budgetzahlen und Detailpläne für die zwei zu bauenden Brücken und diverse Drainage-Rohre.

Dann besichtigen wir das Ergebnis des  Wasserprojekts aus 2019. Die Quellfassung in einem Bergbach in über 3'000 m Höhe wurde von den Bewohnern von Dimil perfekt ausgeführt.

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Auch die Leitungen zu den Zwischentanks und die Weiterleitung zu den Häuser, sowie die Aussenstationen an jedem Haus sind perfekt ausgeführt und werden von uns abgenommen.

Zusätzlich zur Aussenstation hat nun jedes Haus einen Wasserhahn innen. Auch die Schule hat einen Wasseranschluss erhalten.

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Mingmar Sherpa von Aktivferien Nepal (rechts) ist genauso beeindruckt wie ich und wir können dem Projektleiter, Tenji Sherpa (mitte) nur gratulieren.

Und zum Schluss bekommen wir auf der Rückfahrt nach Kathmandu noch den Mt. Everest am frühen Morgen zu sehen (links von der Bildmitte mit der hellen Wolkenfahne an der rechten Flanke).

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Spendenbarometer für die 2021-Projekte

Wir  danken allen, die unseren eigenen Beitrag von mindestens SFr. 10'000 mit einer Spende erhöhen,

um für die 2021-Projekte auf das Ziel von SFr. 40'000 zu kommen.

Ganz besonders danken wir dem Rotary Club Glarus und dem Rotary District 1000, die mit einer Gross-Spende von SFr. 15'000 den Bau des Dimil Gemeinschaftshaus möglich gemacht haben.


Heute steht das Spendenbarometer auf total SFr. 37'157.53 und wir sind guter Hoffnung, das Budgetziel zu erreichen.

Vielen, vielen Dank allen Spendern!

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Nov '20:

250 EUR privat

Dez '20:

500 EUR privat, 4'000 CHF Rotary Club Glarus

Jan '21:

500 CHF privat, 200 EUR privat, 150 EUR privat

Mar '21:

100 EUR privat, 100 CHF privat

Apr '21:

200 CHF Weingut Juerg Wetzel, 2'000 CHF Elektro Flückiger & Frei

Jul '21

250 EUR privat, 200 EUR privat, 1'000 CHF Nuklearmedizin KSB, 100 EUR privat

Aug '21

200 CHF privat, 100 EUR privat, 500 EUR privat, 300 CHF privat, 500 CHF privat,

200 EUR privat, 150 CHF privat, 1'000 CHF privat, 200 CHF privat, 200 CHF privat,

150 CHF privat, 200 CHF privat, 200 CHF privat, 150 CHF privat, 500 CHF privat

Sep '21:

100 CHF privat, 11'000 CHF Rotary Club Glarus

Okt '21:

200 CHF privat

Nov '21:

400 CHF privat, 1'000 CHF Gemeinde Ennetbaden, 200 CHF privat